2021/03 Kleine Fluchten für die Seele

Corona einfach mal vergessen

 Littel P

Vergiss alles für den Moment …
„Sei einfach bei mir, schau dich um, schau mich an, rieche mich, spüre mich, höre mich, und wenn du ganz bei mir bist, dann bist du auch bei dir." …
„Und was ist dann mit der Last auf meiner Seele? Sie ist nicht fort."
„Nein …!" lächelte mein Pferd, „aber in jedem Moment Achtsamkeit wachsen die Muskeln deiner Seele und du kannst deine Last leichter tragen und ertragen." (Verfasser Hellmut Dillmann)

Liebe Interessierte und Freunde,
zurzeit sind es kaum noch Schulthemen, die Kinder in die Praxis führen. Vielmehr sind es blockierende Ängste und zunehmende Sorgen, Schlafprobleme, Verdauungsstörungen und Verarbeitungskonflikte, Wut und Aggressionen.
Die Kinder vermissen schmerzlich den körperlichen Kontakt, vermissen Nähe und Wärme.
Die Welt dreht sich plötzlich anders, die Schule steht still, Oma und Opa kommen nicht mehr zu Besuch, Mama und Papa sprechen leise und sorgenvoll miteinander. Wohin mit der Angst die gar nicht richtig greifbar ist.
Nicht nur unsere Welt, sondern auch und vielleicht gerade, hat die Welt der Kinder an Leichtigkeit verloren.
Oft bin ich jetzt froh, dass mich das tierische Unterstützerteam beim einsammeln manch einer abgeplatzten Seelenscherbe unterstützen kann.
Die Tiere können Impulse für einen heilenden Prozess anstoßen und fördern Vertrauen und Ruhe in dieser schwierigen Lebenssituation.
Bei den Tierbegegnungen, werden durch eine gezielte Gesprächsführung, in der das Tier als Mittler einbezogen wird, blockierte Gefühle greifbar und auf die bewusste Verarbeitungsebene angehoben.
Hierbei entstehen Halt und Orientierung bietende innere Bilder und Vorstellungen. Und obwohl Tiere keine Therapeuten sind, begleiten sie den therapeutischen Prozess und tragen entscheidend zu einer angstfreien und annehmenden Haltung bei.
Ob bei den Pferden in Bockelskamp oder den Alpakas in Habighorst können sich Seele und Körper anlehnen, die Hände dürfen streicheln, kuscheln oder wer mag, darf sich auch einfach mal tragen lassen und das sanfte geschaukelt werden durch ein passioniertes Therapiepony erfahren.
Die gemeinsame Beschäftigung am Boden lässt die Sorgen vergessen und die wert- und urteilsfreie Zuwendung des Tieres hinterlässt heilsame Spuren.
Eine individuell betreute Begegnung mit Pferd oder Pony oder der begleitete Aufenthalt in der Alpakaherde dauern 1 – 1,5 Stunden, geltende Coronaregeln werden dabei eingehalten.
Da den Tierbegegnungen nur ein wechselnder Wochentag eingeräumt ist, sind die Plätze begrenzt.
Auch das Honorar für die Tierbegegnungen kann teilweise durch private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen über Heilpraktikerkosten erstattet werden.

Ich freue mich auf Ihren Anruf
Marion Hoffmann

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